PLANUNGS-FRAGE
offener Kamin, Beistellherd / Abluftbetrieb / Kaminkehrer
Nur noch wenige Kaminkehrer/Schornsteinfeger genehmigen die Verwendung
von sog. Tandem-Mauerkästen für „Abluft mit Zuluft“,
nachdem der Bundesverband der Schornsteinfeger (ZIV) mit seinem
Rundschreiben Nr. 1.8.03 folgende Anforderungen gestellt hat:
für Tandem-Mauerkästen ist der Nachweis eines neutralen
Prüflabors über die Volumenstrommenge der Zuluftöffnung
zu erbringen; die ermittelte Zuluftmenge muss annähernd der
Abluftmenge der Dunsthaube entsprechen, um keinen größeren
Unterdruck als 0,04 mbar entstehen zu lassen.
Liegt ein derartiger Prüfbericht nicht vor, dann muss in
der Küche vor Ort überprüft und nachgewiesen werden,
dass aus dem Mauerkasten genügend Zuluft in die Küche
nachströmt.
Das Rundschreiben enthält außerdem folgenden Hinweis
für handelsübliche Tandem-Mauerkästen: „bei
einer Zuluftöffnung von 200 cm² kann nach DVGW Arbeitsblatt
G 670 nur ein Volumenstrom von 120 m³/h angerechnet werden.
Dunsthauben haben aber in der Regel erheblich höhere Volumenströme.“

KAMINKEHRER-FRAGE
Unterdruck-Anzeige in der Ablufthaube:
Es bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit,
wenn derartige Sensoren lediglich auf den Unterdruck, nicht aber
auf das gefährliche Kohlenmonoxid reagieren.
Ein Fall-Beispiel zur Verdeutlichung des Problems: 80 % des Luftnachschubs
kommen aus dem Küchenraum, die restlichen 20 % werden aus
einem Beistellherd oder aus dem offenen Kamin in die Küche
gesaugt. Die fatale Folge: weil der Luftnachschub ausreicht, kommt
es nicht zu dem für die Abschaltung erforderlichen Unterdruck;
die Dunsthaube läuft weiter und die Vergiftungsgefahr bleibt
bestehen.

LÜFTUNGSPROBLEM
IM NIEDRIGENERGIE- UND PASSIVHAUS
Abluftbetrieb + Zuluft über gekippte Fenster unerwünscht
?!?
Alles Wissen über frischen Wind in der Küche steckt
im Luft-Reinigungs-Zentrum LRZ; es braucht weder einen Abluftanschluss
noch muss der Kaminkehrer gefragt werden!
Konzipiert hat es HOMEIER zum einen für Niedrigenergie- und
Passivhäuser, zum anderen aber auch als ideale und dekorative
Umluft-Lösung immer dann, wenn ein Abluftbetrieb nicht möglich
ist oder durch Sicherheits-Forderungen des Kaminkehrers erschwert
wird (Beistellherd, Kamin, Heiztherme etc).
- Lieferbar als Insel, Wand- oder Tischgerät, bietet das
LZR überzeugende Besonderheiten:
- Hochaktive Kohlefilter zur Geruchsbindung
- Aufbereitung, Entstaubung und elektrostatische Ionisation der
verbrauchten Luft
- desinfizierender Entkeimungsstrahler (ohne Ozon!) gegen Mikroorganismen
- 4 elektrostatisch geladene Metallfilter als Pollenfilter
- Energieeinsparung durch Nutzung der Kochwärme als Raumwärme
- der Hitzesensor schlägt Alarm ab 70° C und schaltet
das Gerät ab


ENDKUNDEN-PROBLEM
Über den Mauerkasten bzw. die Abluftleitung dringt Kälte
ein – was tun?
In die Außenwand eingebaute Abluft-Mauerkästen haben
zwar eine Rückstauklappe, die aus lufttechnischen Gründen
aber leicht und dünn sein soll (zur Vermeidung von Leistungsverlusten).
Damit stellt sie für die von außen eindringende Kälte
kein wirksames Hindernis dar. Abhilfe schafft man durch den Einsatz
einer zweiten, sogenannten Einschub-Rückstauklappe, die möglichst
dicht schließen muss. Das zwischen der ersten und zweiten
Rückstauklappe entstehende Luftpolster dämmt die Strahlungskälte
wirksamer ein als Rohrumhüllungen etc. Gleiches gilt auch
für Abluftleitungen durch die Decke nach oben.
Multiluft bietet hierfür neben den besagten Einschub-Rückstauklappen
preisgünstige „Wärmeschutz-Mauerkästen mit
doppelter Rückstauklappe“
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